Skip to content
Hybrick Logo

Autor: Wolfgang Hohlfeld

HYBRICK im Juli

Hybrick im Juli

Monthly Recap

Newsletter_Juli

Foto: Marienpark

Liebe HYBRICK Community,

Im Juli haben wir einen Blick hinter die Kulissen der Innovation geworfen – genauer gesagt auf die Orte, an denen sie entsteht, wie sie entsteht – und was das Berliner Ökosystem noch braucht. In unserem aktuellen Newsletter findest du:

ZU BESUCH IM MOTIONLAB: Wenn Startups, Künstler und Tüftler unter einem Dach arbeiten

NEXT-GEN AM MARIENPARK: Internationale Studierende erkunden den Marienpark

LABOR-FLÄCHEN FÜR STARTUPS: Das Berliner Flächen-Dilemma und neue Lösungsansätze

EIN MORGEN MIT DR. JULIA MESSNERWie sieht ein Arbeitstag im Hybrick Berlin wirklich aus?

Besuchen Sie unsere Website für weitere Einblicke oder treten Sie direkt mit uns in Kontakt. Wir freuen uns auf einen ebenso produktiven August mit weiteren Projektfortschritten.

Beste Grüße
Ihr HYBRICK Team


ZU BESUCH IM MOTIONLAB
Wenn Startups, Künstler und Tüftler unter einem Dach arbeiten

Auf 4.150 m² arbeiten Hardware-Startups, Tüftler und Kreative Seite an Seite in dem Makerspace für Rapid Prototyping. Auf den ersten Blick wirkt das Ganze zwar etwas chaotisch. Doch bei genauerem Hinsehen verbirgt sich ein System, das Innovation erst ermöglicht.

23 „Maker-Garagen“ mit High-End-Maschinen

Flexible Buchung mittels Day-Pass bis Monatsabo

Verschiedenste Raummodelle in Form von Open-Space, privaten Büros oder den „Maker-Garagen“

Eine Community, geprägt von Workshops, Accelerators und spontanen Kollaborationen

Und der Erfolg spricht für sich: MotionLab hat sich in Berlin zu einem führenden Innovation- und Coworking-Hub für Hardware-Startups etabliert. Aktuell expandieren sie sogar auf knapp 17.000 m² am Schindler Campus in der Nähe von Marienpark Berlin.

Fazit: Zugegeben, der Space kann auf den ersten Blick etwas chaotisch wirken. Aber diese außergewöhnliche Atmosphäre entfesselt offenbar außergewöhnliche Kreativität und Innovation – etwas, was unsere eigenen Konzepte stark inspiriert.

Sehen Sie selbst, was diese Flächen so besonders macht.

Danke für die Tour, MotionLab.Berlin. Wir sehen uns schon bald in der Nachbarschaft.


NEXT-GEN AM MARIENPARK
Internationale Studierende erkunden den Marienpark

Auch wir durften wieder Einblick hinter die Kulissen des Marienparks gewähren: Eine internationale Gruppe von Master-Studierende des Studiengangs „Sustainability and Smart Building Technology“der bbw Hochschule war zu Gast für eine exklusive Führung durch Marienpark Berlin.

Organisiert von Prof. Dr. Christian Simanek, erkundeten sie, wie das historische ehemalige Gaswerksgelände zu einem Innovation Campus mit etablierten Unternehmen, Startups und Think Tanks transformiert wird.

Die Tour führte durch historische Backsteingebäude, die geplanten HYBRICK-Projekte und Campus-Facilities wie die BrewDog Brauerei, die Science-preneure jetzt schon und auch zukünftig erwartet. 

Vielen Dank nochmals an Prof. Dr. Christian Simanek und das bbw Hochschule-Team für den Besuch. Der direkte Austausch zwischen Theorie und Praxis macht solche Campus-Besuche wertvoll und ist sowohl für die Studierenden als auch für uns eine Bereicherung. 

Entdecken Sie weitere Eindrücke von der Campus Tour.


LABOR-FLÄCHEN FÜR STARTUPS
Das Berliner Flächen-Dilemma und neue Lösungsansätze 

Start-ups beginnen bekanntlicherweise meist klein – in Flächen der umliegenden Uni oder anderen kleinen und günstigen Räumen. Doch sobald sie wachsen, wird die Flächensuche zum Problem: Gut ausgestattete, bezahlbare und flexible Spaces gleichzeitig zu finden, ist in Berlin schwierig.

Denn, wie im aktuellen JLL Life Science Real Estate Report berichtet wurde,:

Öffentliche Uni-Flächen reichen nicht für größere Teams und erweiterte Forschungsansprüche

Mietoptionen sind oft knapp, unflexibel und nicht auf Lab-Bedürfnisse zugeschnitten

Eigene Immobilien sind für die meisten Start-ups zu teuer und riskant

Aber es tut sich was: Berlin baut seine Life Sciences-Infrastruktur aus – und wir sind Teil dieser Bewegung. Die Hybrick Launch Labs im Marienpark – das Konzept:

Kleine, voll ausgestattete Lab-Flächen (22-65 m²) mit geteilten Bürobereichen.

Transparente Kostenstruktur

Hochqualitativ-ausgestattete Labore nach S1/S2-konfigurierbar, von hohem Luftwechsel bis zu natürlichem Licht

Start-ups können somit klein beginnen, mit minimalem Risiko – und bei Erfolg direkt auf dem Campus in größere HYBRICK-Gebäude skalieren und die Vorteile aus Live, Work & Play weiterhin nutzen. 

Verfügbar ab Q1 2026.

Klingt interessant? Wir beraten Sie gerne.


EIN MORGEN MIT DR. JULIA MESSNER
Wie sieht ein Arbeitstag im Hybrick Berlin wirklich aus?

Ein Gebäude, viele Geschichten: Im Marienpark Berlin treffen Unternehmer auf Start-ups, Forscher auf Entwickler. Wir nehmen Sie mit hinter die Kulissen und zeigen verschiedene Perspektiven aus unserem Ecosystem. 

Den Anfang macht Dr. Julia Messner, Head of Clinical R&D bei MedLine Diagnostics. Von der ersten Tasse Kaffee über Strategie-Sessions bis hin zu spontanen Kollaborationen – folgen Sie ihr durch einen typischen Vormittag am Campus.

Neugierig auf ihren Tag? Der komplette Einblick wartet hier.


WAS KOMMT ALS NÄCHSTES?
Wir halten Sie informiert 

Vielen Dank für Ihr Interesse am HYBRICK Newsletter. Wir freuen uns über Feedback, Anregungen und Ideen. Vereinbaren Sie gerne jederzeit einen Termin mit uns.

 

Alle Updates direkt auf LinkedIn verfolgen und mitdiskutieren.

𝗦𝗧𝗨𝗙𝗘 𝟭: 𝗗𝗲𝗿 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗟𝗮𝘂𝗻𝗰𝗵 𝗟𝗮𝗯𝘀

Stage 1

Der Beginn der Launch Labs

launch labs

Foto: Marienpark

Komm mit uns, während wir Industrieerbe in Startup-Flächen verwandeln.

Der Bau unserer Launch Labs im Marienpark hat offiziell begonnen. Der erste Meilenstein: Der Abriss der IM 16-Wände, um Platz für drei einzelne Laboreinheiten und flexible Büroflächen zu schaffen.

𝗗𝗶𝗲 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻: Von veralteten Industrieflächen zu 170 m² laborbereiter Infrastruktur. Drei Laboreinheiten (L01–L03) von 17 m² bis 65 m², jeweils ausgestattet mit hoher Luftwechselrate, natürlicher Beleuchtung und wertvoller Fläche für wachsende Life-Science- und Deep-Tech-Unternehmen.

𝗗𝗮𝘀 𝗞𝗼𝗻𝘇𝗲𝗽𝘁 𝗱𝗮𝗵𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿: Flexible Räume, die sich an die Wachstumsphasen von Unternehmen anpassen. Laborflächen für F&E-Arbeiten, Büroräume, die sowohl als Schreibbereiche als auch als Besprechungsräume dienen. Wenn du bereit bist zu skalieren, ziehe direkt in das HYBRICK Berlin auf demselben Campus (Marienpark Berlin).

𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗻ä𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁: Eine weitere Wand fällt, gefolgt vom Innenausbau und der technischen Ausstattung.

Du willst mehr erfahren? Klick hier.

Alle Updates direkt auf LinkedIn verfolgen und mitdiskutieren.

𝗞𝗢𝗢𝗣𝗘𝗥𝗔𝗧𝗜𝗢𝗡 𝗨𝗡𝗧𝗘𝗥𝗭𝗘𝗜𝗖𝗛𝗡𝗘𝗧: 𝗿𝗶𝗻𝗴𝗯𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 und 𝗠𝗮𝗿𝗶𝗲𝗻𝗽𝗮𝗿𝗸 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 arbeiten offiziell zusammen, um den Innovationsdistrikt Südberlins zu schaffen — und wir sind ein Teil davon.

Cooperation Signed

ringberlin und Marienpark Berlin arbeiten offiziell zusammen, um den Innovationsdistrikt im Süden Berlins zu schaffen - und wir sind Teil davon. -

marienpark-01MM8767

Foto: Marienpark

Gemeinsam mit Matthias Menger (CEO ringberlin) und Christian Meine (CEO Marienpark Berlin) teilen wir eine Vision eines offenen und inklusiven Hashtag#Zukunftsort.

Wir bei HYBRICK sind stolz darauf, beim Aufbau eines 400.000+ m² großen Innovationsdistrikts im Süden Berlins zu helfen, wo Wissenschaft, Wirtschaft, Technologie und Kreativität zusammenkommen.

𝗪𝗮𝘀 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀?

→ MotionLab.Berlin schafft Europas größten Makerspace (17.000 m²) auf dem ringberlin Campus und bietet Raum für Prototyping und Produktion mit Fokus auf Hardware- und Deep-Tech-Innovationen.

→ Reale Testumgebungen wie das Human Centered Security Lab und Circular Construction Living Lab ermöglichen es Unternehmen, Ideen unter realen Bedingungen zu validieren.

→ Eine starke Community von Partnern, darunter KI Park, Handwerkskammer Berlin, DATA2HEAT, MGA Mobility | MGA Medical – Mobility goes Additive e.V., BIZH – Berliner Innovationszentrum Handwerk, Forschungscampus Mobility2Grid und BrewDog Brauerei schafft Wissensaustausch über Branchen hinweg und einen einladenden Campus.

→ Und schließlich bauen wir hybride Labor- und Produktionsflächen für Life-Science- und hardwareintensive Technologieunternehmen in verschiedenen Wachstumsphasen.

𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗴𝗿𝗼ß𝗲 𝗚𝗮𝗻𝘇𝗲?

Ein führender Innovationshub, in dem Offenheit, Zusammenarbeit und Experimentieren die Kultur prägen – und ein Raum entsteht, der Innovation, Gemeinschaft und Quality Time verbindet.

Ein Ökosystem, das ihr schon heute erkunden könnt und das in Zukunft noch weiter wachsen wird.

Ihr wollt noch mehr Eindrücke? Klicke hier.

Alle Updates direkt auf LinkedIn verfolgen und mitdiskutieren.

𝗕𝗢𝗦𝗧𝗢𝗡 𝗩𝗦. 𝗕𝗘𝗥𝗟𝗜𝗡: 𝟯 𝗟𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗮𝗻 𝘃𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗴𝗹𝗼𝗯𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗕𝗶𝗼𝘁𝗲𝗰𝗵-𝗛𝗮𝘂𝗽𝘁𝘀𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗹𝗲𝗿𝗻𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻

Boston vs. berlin

3 Lektionen, die man von der globalen Biotech-Hauptstadt lernen kann

Boston vs Berlin2

Foto: Boston | © Unsplash 

Berlin ist Heimat eines starken Life-Sciences-Ökosystems, geprägt von exzellenten Forschungseinrichtungen, innovativen Unternehmen und einem kooperativen Umfeld. Doch gerade bei Kommerzialisierung und Skalierung setzt Boston den globalen Maßstab.

Was macht Boston einzigartig und wo kann Berlin ansetzen?

Stärkere Clusterbildung und Kooperation statt Fragmentierung
Durch die Bündelung von Talenten, Startups und Kapital hat Boston ein dichtes Innovationsökosystem geschaffen. In Berlin hingegen verteilt sich die Innovationslandschaft auf viele einzelne Standorte, die oft keine gemeinsame Strategie verfolgen. Künftig sollte der Fokus darauf liegen, Ressourcen zu bündeln und engere Verbindungen zwischen Forschung, Startups und Investoren aufzubauen.

Scale-up-Kapital ist entscheidend
Bostons Erfolg basiert nicht nur auf Seed-Finanzierungen, sondern vor allem auf Venture Capital in späteren Phasen. In Deutschland bleibt dies die größte Lücke. Die Folge: Viele Unternehmen verlagern ihren Sitz oder werden übernommen – ein teils natürlicher Markteffekt, der jedoch häufig zu einem Verlust von Know-how und Innovationskraft führt.
Berlin hat mit dem Start eines Pre-Seed-VC-Fonds in Höhe von 10 Mio. € zur Unterstützung von Deep-Tech-Spin-offs einen wichtigen Schritt getan – doch um die Scale-up-Lücke zu schließen, braucht es deutlich größere Wachstumsfinanzierungen.

Unternehmerisches Mindset fördern und Talente halten
Boston hat Unternehmertum fest in die akademische Kultur integriert. In Berlin wechseln zunehmend mehr Forschende in die Gründerrolle, doch das Tempo kann noch gesteigert werden. Entscheidend sind dabei attraktive Infrastrukturen, unternehmerische Anreize sowie der Abbau bürokratischer Hürden, um Talente langfristig zu binden.

Fazit: Tiefere Kooperation, mehr Kapital in späteren Finanzierungsrunden und ein kultureller Wandel sind entscheidend, um das volle Potenzial der deutschen Biotech-Hubs freizusetzen.

Mit dem neuen Koalitionsvertrag 2025, der Life Sciences und Deep Tech offiziell als nationale Wachstumsschwerpunkte benennt, ist die Mission klar: Unternehmertum stärken, Talente gewinnen und die Scale-up-Finanzierungslücke schließen.

Nun liegt der Fokus auf der Umsetzung – und wir blicken gespannt auf die nächsten Schritte, insbesondere in Berlin.

Du Willst noch mehr Eindrücke? Klicke hier.

Alle Updates direkt auf LinkedIn verfolgen und mitdiskutieren.