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Kategorie: Blog

RECAP „HEALTH STARTUPS“ NETWORKING: Perspektiven für Berlins Life Science Ökosystem

RECAP "HEALTH STARTUPS" NETWORKING

Perspektiven für Berlins Life Science Ökosystem

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Eigene Aufnahme  

Im Oktober war unser Team beim Networking-Event am Bayer Campus zum Thema Berlins Gesundheits- und Biotech-Startup-Landschaft. Die Veranstaltung wurde von Bettina von Streit (Bayer) gehostet und von Dr. Kai Uwe Bindseil (Berlin Partner) moderiert.

Die Highlights: 

Alexander Nuyken (JLL): Marktanalyse zur Nachfrage für Laborflächen in Berlin

Bettina von Streit (Bayer): Strategische Entwicklung des Bayer Campus

Dr. Marion Hitchcock (Bayer): Vorstellung Bayer Cell & Gene Therapy Center

Moritz Kränkl (Hybrick): Aktuelle Marktdynamik im Life Science Real Estate

Unser Key Takeaway: Berlins Life Science Sektor wächst kontinuierlich, das erkennt man bspw. anhand der Anzahl der Labormitarbeiter*innen, die in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen ist. 

Doch Wachstum entfaltet nur dann Wirkung, wenn die passende Infrastruktur vorhanden ist: flexibel, skalierbar und innovationsgerecht.

Danke an Bayer und Berlin Partner für das Zusammenbringen der Community!

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DEEP TECH BRAUCHT RAUM: Warum Deutschland jetzt in Infrastruktur investieren muss

DEEP TECH BRAUCHT RAUM

Warum Deutschland jetzt in Infrastruktur investieren muss

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Eigene Aufnahme  

„Deep Tech ist nicht einfach nur eine weitere Technologie – es ist die Grundlage unserer zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit.“ Mit diesem Statement fasst BDI-Präsident Peter Leibinger eine wegweisende Studie von BDI und Boston Consulting Group zusammen: Bis 2030 liegt das globale Deep Tech-Potenzial bei bis zu €8 Billionen.

Deutschland hat die Voraussetzungen: Erstklassige Forschung, industrielle Tiefe und Ingenieurkultur. Die zentrale Erkenntnis der Studie: Dieses Jahrzehnt entscheidet, ob Deutschland eine führende Rolle einnimmt oder den Anschluss verliert.

Infrastruktur als kritischer Engpass: Neben Finanzierung und Regulierung fehlt vor allem spezialisierte Infrastruktur: Prototyping-Einrichtungen, Validierungsplattformen, GMP-konforme Biotech-Flächen, Produktionsräume und ausreichend Energiekapazität.

Berlin als Deep Tech Hub: Berlin ist 2024 der bundesweiten Digital Hub Initiative beigetreten. Im Marienpark Berlin schaffen wir die notwendige Infrastruktur: von Werkstätten für Prototyping bis zu skalierbaren Labor- und Produktionsflächen in Hybrick Berlin und Hybrick X Berlin – für den Weg vom Labor zur Marktreife.

Weitere Informationen findest du hier.

Bereit, mit uns zu wachsen?

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CPHI FRANKFURT: Manufacturing 5.0 und die Rolle von Immobilien

CPHI FRANKFURT

Manufacturing 5.0 und die Rolle von Immobilien

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Eigene Aufnahme  

Wolfgang Hohlfeld war auf der diesjährigen CPHI in Frankfurt und erlebte eine Branche mit klarer Dynamik über alle Segmente hinweg.

Die Überraschung: Statt des erwarteten KI-Hypes stand ein anderes Thema im Mittelpunkt: Manufacturing 5.0 und die Frage, wie intelligentere, vernetztere Produktionsökosysteme die Zukunft von Biopharma gestalten werden.

Die wichtigste Erkenntnis: Die Gespräche drehten sich nicht nur um Technologie, sondern auch um physische Infrastruktur. Denn smarte Fertigung braucht mehr als Software – sie braucht Räume, die Flexibilität, Skalierbarkeit und Zusammenarbeit ermöglichen.

Genau hier setzt HYBRICK an. Als „Outlier“ auf solchen Events bringen wir eine andere Perspektive ein: Wie müssen Räume gestaltet sein, damit Life Science Innovation tatsächlich stattfinden kann?

Die Gespräche mit bekannten Gesichtern und neuen Kontakten machten deutlich: Die Branche steht vor großen Transformationen – und die richtigen Flächen sind Teil der Lösung.

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EXPO REAL 2025: Unsere Key Takeaways zwischen KI, neuen Asset-Klassen und Aperitifs

EXPO REAL 2025

Unsere Key Takeaways zwischen KI, neuen Asset-Klassen und Aperitifs

Screenshot

Eigene Aufnahme  

Intensive, aber inspirierende Tage liegen hinter uns. Wir waren als am Stand der Investa Real Estate auf der EXPO REAL (Messe München) vertreten und hatten viele positive Gespräche über die Zukunft der Branche.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

→ Marktmomentum: Die Bauaktivität und Projektaufträge ziehen wieder an. Eine abwartende Haltung ist keine Option mehr. Die Stimmung war vorsichtig, aber positiv, besonders mit Blick auf die Infrastrukturpläne der Bundesregierung.
→Offenheit für Innovation: Banken und Investoren zeigen starkes Interesse an glaubwürdigen alternativen Asset-Klassen wie Life Science oder innovativer Tech-Infrastruktur.
→KI-Diskussion: Die Panel-Debatte „KI und die Immobilienbranche“ brachte eine klare Botschaft: KI-Agenten werden die Branche verändern und Junior-Aufgaben ersetzen. Aber menschliche Interaktion mit Kunden wird noch wichtiger.

Unser Fazit: Wandel ist die neue Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit. Die Branche bewegt sich langsam von Vorsicht zu Aktion.

Unser Wein- und Musikempfang am Investa-Stand war wieder großartig – eine Erinnerung daran, dass in einer digitalisierten Welt echte Verbindungen immer noch echtes Business antreiben.

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O‘ ZAPFT IS: HYBRICK auf dem Oktoberfest

O' ZAPFT IS

HYBRICK auf dem Oktoberfest

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Foto: Investa

Letzte Woche trafen sich unser Team, Kolleg:innen der Investa und unsere Geschäftspartner:innen zum traditionellen Oktoberfest in der historischen Schottenhamel Festhalle. 

 

In geselliger Runde und einzigartiger Atmosphäre hatten wir die Gelegenheit, uns abseits des Arbeitsalltags auszutauschen und gemeinsam zu feiern.

 

Solche Momente des persönlichen Austauschs stärken das Miteinander, das die Basis für erfolgreiche Zusammenarbeit bildet. 

 

Herzlichen Dank an alle, die dabei waren. 

 

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DEEP-TECH-CLUSTER-ANALYSE: Vier spannende Insights über Brainport Eindhoven

DEEP-TECH-CLUSTER-ANALYSE

Vier spannende Insights über Brainport Eindhoven

Letzter Beitrag

Foto: Venmans.com

Was macht Tech-Hubs eigentlich so erfolgreich? Als Teil von Marienpark Berlin schauen wir uns erfolgreiche Cluster genau an.

Brainport Eindhoven verdient deshalb einen genaueren Blick: 2,5 Milliarden Euro staatliche Investitionen (2024), #7 weltweit in Startup-Ökosystemen, Heimat von ASML, NXP Semiconductors und Signify

Unsere vier Erkenntnisse:

Komplette Wertschöpfungskette an einem Ort: Der High Tech Campus vereint auf 1,3 km² 240 Unternehmen und 13.000 Forscher – von Grundlagenforschung bis Großindustrie.

Eine erfolgreiche Triple-Helix: Regierung, Industrie und Wissenschaft kooperieren gemeinsam. Der Brainport Partner Fund investiert 219 Millionen € gezielt in Infrastruktur, Talententwicklung und Chancengleichheit.

Globale Talente, lokales Ökosystem: Mit Platz 3 weltweit bei Patenten pro Einwohner, über 150 Nationalitäten und 90% Englischsprachigen zeigt sich, wie globales Denken lokal verankert wird.

Langfristige Vision mit messbaren Meilensteinen: 1Initiativen mit 15-20 Jahren Laufzeit schaffen nachhaltige Forschungskapazitäten, Infrastruktur und Deep Tech- sowie Life Science-Strukturen.

Die Quintessenz: Erfolgreiche Deep-Tech-Ökosysteme brauchen nachhaltige staatliche Unterstützung, gemeinsame Investitionen der Industrie und geografische Konzentration. 

Prinzipien, die wir auch für die Marienpark Berlin als wesentlich erachten.

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𝗙𝗟𝗘𝗫𝗜𝗕𝗘𝗟. 𝗞𝗥𝗘𝗔𝗧𝗜𝗩. 𝗞𝗢𝗟𝗟𝗔𝗕𝗢𝗥𝗔𝗧𝗜𝗩: Vorstellung der „Workshops“ für hardwaregetriebene Start-ups im Marienpark Berlin

𝗙𝗟𝗘𝗫𝗜𝗕𝗘𝗟. 𝗞𝗥𝗘𝗔𝗧𝗜𝗩. 𝗞𝗢𝗟𝗟𝗔𝗕𝗢𝗥𝗔𝗧𝗜𝗩:

Vorstellung der „Workshops“ für hardwaregetriebene Start-ups im Marienpark Berlin

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Foto: Marienpark 

Wo einst fossile Energie in Gas umgewandelt wurde, werden schon bald Ideen zu Next-Gen-Technologien geschmiedet.

Neben unseren Launch Labs im historischen IM16-Gebäude entstehen 𝘁𝗿𝗲𝗶 𝘂𝗻𝗮𝗯𝗵ä𝗻𝗴𝗶𝗴𝗲 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝘂𝗺𝗴𝗲𝗯𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 mit:

→ separaten Einheiten, die 144 m² – 174 m² flexible Fläche bieten und 𝗕ü𝗿𝗼- 𝘂𝗻𝗱 𝗪𝗼𝗿𝗸𝘀𝗵𝗼𝗽-𝗕𝗲𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗸𝗼𝗺𝗯𝗶𝗻𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻

→ 𝗺𝗲𝗵𝗿𝗲𝘁𝗮𝗴𝗶𝗴𝗲 𝗥𝗮𝘂𝗺-𝗶𝗺-𝗥𝗮𝘂𝗺-𝗠𝗼𝗱𝘂𝗹𝗲, die eine Flächenerweiterung von 117 m² auf insgesamt 647 m² ermöglichen

→ 𝘁𝗿𝗮𝗻𝘀𝗽𝗮𝗿𝗲𝗻𝘁𝗲 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿𝗲𝗻, die Kommunikation und Inspiration fördern

Ob du Launch Labs (Mischung aus Laboren und Büroflächen) oder Workshop-Einheiten benötigst – beide sind für kleine Teams mit großen Ideen konzipiert, um kompakt zu starten und beim Wachstum über unseren Campus zu skalieren.

Möglicher Einzug ab Q2/2026.

Du möchtest mehr erfahren? Klicke hier.

 

 

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𝗦𝗧𝗨𝗙𝗘 𝟭: 𝗗𝗲𝗿 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗟𝗮𝘂𝗻𝗰𝗵 𝗟𝗮𝗯𝘀

Stage 1

Der Beginn der Launch Labs

launch labs

Foto: Marienpark

Komm mit uns, während wir Industrieerbe in Startup-Flächen verwandeln.

Der Bau unserer Launch Labs im Marienpark hat offiziell begonnen. Der erste Meilenstein: Der Abriss der IM 16-Wände, um Platz für drei einzelne Laboreinheiten und flexible Büroflächen zu schaffen.

𝗗𝗶𝗲 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻: Von veralteten Industrieflächen zu 170 m² laborbereiter Infrastruktur. Drei Laboreinheiten (L01–L03) von 17 m² bis 65 m², jeweils ausgestattet mit hoher Luftwechselrate, natürlicher Beleuchtung und wertvoller Fläche für wachsende Life-Science- und Deep-Tech-Unternehmen.

𝗗𝗮𝘀 𝗞𝗼𝗻𝘇𝗲𝗽𝘁 𝗱𝗮𝗵𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿: Flexible Räume, die sich an die Wachstumsphasen von Unternehmen anpassen. Laborflächen für F&E-Arbeiten, Büroräume, die sowohl als Schreibbereiche als auch als Besprechungsräume dienen. Wenn du bereit bist zu skalieren, ziehe direkt in das HYBRICK Berlin auf demselben Campus (Marienpark Berlin).

𝗨𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗻ä𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁: Eine weitere Wand fällt, gefolgt vom Innenausbau und der technischen Ausstattung.

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𝗞𝗢𝗢𝗣𝗘𝗥𝗔𝗧𝗜𝗢𝗡 𝗨𝗡𝗧𝗘𝗥𝗭𝗘𝗜𝗖𝗛𝗡𝗘𝗧: 𝗿𝗶𝗻𝗴𝗯𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 und 𝗠𝗮𝗿𝗶𝗲𝗻𝗽𝗮𝗿𝗸 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻 arbeiten offiziell zusammen, um den Innovationsdistrikt Südberlins zu schaffen — und wir sind ein Teil davon.

Cooperation Signed

ringberlin und Marienpark Berlin arbeiten offiziell zusammen, um den Innovationsdistrikt im Süden Berlins zu schaffen - und wir sind Teil davon. -

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Foto: Marienpark

Gemeinsam mit Matthias Menger (CEO ringberlin) und Christian Meine (CEO Marienpark Berlin) teilen wir eine Vision eines offenen und inklusiven Hashtag#Zukunftsort.

Wir bei HYBRICK sind stolz darauf, beim Aufbau eines 400.000+ m² großen Innovationsdistrikts im Süden Berlins zu helfen, wo Wissenschaft, Wirtschaft, Technologie und Kreativität zusammenkommen.

𝗪𝗮𝘀 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀?

→ MotionLab.Berlin schafft Europas größten Makerspace (17.000 m²) auf dem ringberlin Campus und bietet Raum für Prototyping und Produktion mit Fokus auf Hardware- und Deep-Tech-Innovationen.

→ Reale Testumgebungen wie das Human Centered Security Lab und Circular Construction Living Lab ermöglichen es Unternehmen, Ideen unter realen Bedingungen zu validieren.

→ Eine starke Community von Partnern, darunter KI Park, Handwerkskammer Berlin, DATA2HEAT, MGA Mobility | MGA Medical – Mobility goes Additive e.V., BIZH – Berliner Innovationszentrum Handwerk, Forschungscampus Mobility2Grid und BrewDog Brauerei schafft Wissensaustausch über Branchen hinweg und einen einladenden Campus.

→ Und schließlich bauen wir hybride Labor- und Produktionsflächen für Life-Science- und hardwareintensive Technologieunternehmen in verschiedenen Wachstumsphasen.

𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗴𝗿𝗼ß𝗲 𝗚𝗮𝗻𝘇𝗲?

Ein führender Innovationshub, in dem Offenheit, Zusammenarbeit und Experimentieren die Kultur prägen – und ein Raum entsteht, der Innovation, Gemeinschaft und Quality Time verbindet.

Ein Ökosystem, das ihr schon heute erkunden könnt und das in Zukunft noch weiter wachsen wird.

Ihr wollt noch mehr Eindrücke? Klicke hier.

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𝗕𝗢𝗦𝗧𝗢𝗡 𝗩𝗦. 𝗕𝗘𝗥𝗟𝗜𝗡: 𝟯 𝗟𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗮𝗻 𝘃𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗴𝗹𝗼𝗯𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗕𝗶𝗼𝘁𝗲𝗰𝗵-𝗛𝗮𝘂𝗽𝘁𝘀𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗹𝗲𝗿𝗻𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻

Boston vs. berlin

3 Lektionen, die man von der globalen Biotech-Hauptstadt lernen kann

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Foto: Boston | © Unsplash 

Berlin ist Heimat eines starken Life-Sciences-Ökosystems, geprägt von exzellenten Forschungseinrichtungen, innovativen Unternehmen und einem kooperativen Umfeld. Doch gerade bei Kommerzialisierung und Skalierung setzt Boston den globalen Maßstab.

Was macht Boston einzigartig und wo kann Berlin ansetzen?

Stärkere Clusterbildung und Kooperation statt Fragmentierung
Durch die Bündelung von Talenten, Startups und Kapital hat Boston ein dichtes Innovationsökosystem geschaffen. In Berlin hingegen verteilt sich die Innovationslandschaft auf viele einzelne Standorte, die oft keine gemeinsame Strategie verfolgen. Künftig sollte der Fokus darauf liegen, Ressourcen zu bündeln und engere Verbindungen zwischen Forschung, Startups und Investoren aufzubauen.

Scale-up-Kapital ist entscheidend
Bostons Erfolg basiert nicht nur auf Seed-Finanzierungen, sondern vor allem auf Venture Capital in späteren Phasen. In Deutschland bleibt dies die größte Lücke. Die Folge: Viele Unternehmen verlagern ihren Sitz oder werden übernommen – ein teils natürlicher Markteffekt, der jedoch häufig zu einem Verlust von Know-how und Innovationskraft führt.
Berlin hat mit dem Start eines Pre-Seed-VC-Fonds in Höhe von 10 Mio. € zur Unterstützung von Deep-Tech-Spin-offs einen wichtigen Schritt getan – doch um die Scale-up-Lücke zu schließen, braucht es deutlich größere Wachstumsfinanzierungen.

Unternehmerisches Mindset fördern und Talente halten
Boston hat Unternehmertum fest in die akademische Kultur integriert. In Berlin wechseln zunehmend mehr Forschende in die Gründerrolle, doch das Tempo kann noch gesteigert werden. Entscheidend sind dabei attraktive Infrastrukturen, unternehmerische Anreize sowie der Abbau bürokratischer Hürden, um Talente langfristig zu binden.

Fazit: Tiefere Kooperation, mehr Kapital in späteren Finanzierungsrunden und ein kultureller Wandel sind entscheidend, um das volle Potenzial der deutschen Biotech-Hubs freizusetzen.

Mit dem neuen Koalitionsvertrag 2025, der Life Sciences und Deep Tech offiziell als nationale Wachstumsschwerpunkte benennt, ist die Mission klar: Unternehmertum stärken, Talente gewinnen und die Scale-up-Finanzierungslücke schließen.

Nun liegt der Fokus auf der Umsetzung – und wir blicken gespannt auf die nächsten Schritte, insbesondere in Berlin.

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